<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>Mutter on 123 Factory Blog</title><link>https://blog.123factory.de/de/tags/mutter/</link><description>Recent content in Mutter on 123 Factory Blog</description><generator>Hugo</generator><language>de-DE</language><lastBuildDate>Thu, 01 Sep 2022 10:24:46 +0900</lastBuildDate><atom:link href="https://blog.123factory.de/de/tags/mutter/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>[Interview] Ich arbeite im Morgengrauen.</title><link>https://blog.123factory.de/de/posts/interview-working-at-dawn-kondo-yukako/</link><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 10:24:46 +0900</pubDate><guid>https://blog.123factory.de/de/posts/interview-working-at-dawn-kondo-yukako/</guid><description>&lt;h2 id="das-fürs-überleben-unverzichtbare-morgengrauen">Das fürs Überleben unverzichtbare Morgengrauen&lt;/h2>
&lt;p>Erst gegen 22 Uhr, während ich die Kinder ins Bett bringe, schlafe ich immer gleich mit ihnen ein. Um 2 Uhr morgens, während ich an die liegengebliebene Arbeit denke, reißen meine Augen auf.&lt;/p>
&lt;p>Ringsum ist alles still. Mein Tag beginnt. Nur mit einer kleinen Lampe auf dem Esstisch, konzentriert auf den Laptop-Bildschirm — das ist die einzige Zeit des Tages, die ganz mir gehört. Ob ich etwas Nützliches tue oder etwas Nutzloses, etwas, das ich tun will, oder etwas, das ich tun muss: Diese Zeit, in der ich still meine Arbeit verrichte, ist die Kraftquelle, die meinen übrigen Alltag trägt. Wenn ich sie aus Müdigkeit einmal überspringe, sitzt den ganzen Tag ein Klumpen grundloser Gereiztheit in einer Ecke meines Kopfes. Deshalb ist mir die Zeit zwischen 2 und 4 Uhr morgens kostbar. Nachdem ich die Kinder ins Bett gebracht hatte, klappte ich den Laptop auf dem Esstisch auf. Auch unten brannte Licht.&lt;/p></description></item><item><title>[Interview] Ich arbeite.</title><link>https://blog.123factory.de/de/posts/interview-working-songmunja/</link><pubDate>Thu, 01 Sep 2022 10:00:00 +0900</pubDate><guid>https://blog.123factory.de/de/posts/interview-working-songmunja/</guid><description>&lt;h2 id="unsichtbar-doch-überall-um-uns-sind-hände-die-für-uns-sorgen">Unsichtbar, doch überall um uns sind Hände, die für uns sorgen.&lt;/h2>
&lt;p>&lt;img src="https://blog.123factory.de/posts/interview-working-songmunja/image1.webp">&lt;/p>
&lt;h2 id="die-unsichtbare-hand">Die unsichtbare Hand&lt;/h2>
&lt;p>Hier, im hellen Tageslicht der Stadt. Hinter einem Kind, das wie aus eigener Kraft dasteht, gibt es eine Hand, die als unsichtbar gilt.&lt;/p>
&lt;p>Eine Hand, die 1942, vor der Befreiung, als Älteste von zehn Geschwistern geboren wurde; die in der Grundschulzeit den Koreakrieg erlebte; die in den 1970er-Jahren in Seoul ein Haus mit großem Hof als Eigentum besaß – eine Hand, die, hätte sie es einfach behalten, über den Traumberuf der Hausbesitzerin hätte gehen, die Enkel ruhig einer Hilfe hätte überlassen und ihren Lebensabend auf Reisen hätte genießen können. Es ist die Hand von Frau Song Munja.&lt;/p></description></item></channel></rss>